Originalexponate betrachten, beim Casting antreten oder selbst einen Film schneiden: Die Dauerausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“ macht die Arbeit hinter der Leinwand an mehreren Stationen erlebbar. Laut Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam läuft sie vom 21. Oktober 2025 bis zum 22. Dezember 2026 im Filmmuseum Potsdam, Marstall, Breite Straße 1a. Regulär ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Das Museumsticket kostet 10 Euro und schließt die Sonderausstellung ein, der ermäßigte Eintritt liegt bei 6 Euro. Eine Onlinebuchung ist möglich. Angesprochen sind alle Besucherinnen und Besucher; besonders aufschlussreich ist der Rundgang für Menschen, die Filmgeschichte nicht nur anhand fertiger Werke, sondern entlang der einzelnen Produktionsschritte kennenlernen möchten.
Von der Filmidee bis zum fertigen Werk
Die Ausstellung folgt dem Entstehungsprozess eines Films. Am Anfang steht eine Idee. Findet sich ein Produzent, beginnen Besetzung, Kostüm, Maske und Szenenbild mit ihrer Arbeit. Auf die Dreharbeiten folgen Schnitt und Tongestaltung, bevor das fertige Werk im Kino, Fernsehen oder auf Streaming-Plattformen sein Publikum erreicht und möglicherweise Preise gewinnt.
Dieser Ablauf bildet zugleich den roten Faden durch die Babelsberger Filmgeschichte. Bei Bioscop, Ufa, DEFA und im Studio Babelsberg entstanden mehr als 3000 Kinofilme. Die Produktion erstreckte sich dabei über fünf politische Systeme: von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik und die NS-Zeit bis zur DDR und zur globalisierten Filmwirtschaft. Der Ausstellungsbesuch verbindet damit konkrete Filmgewerke mit den unterschiedlichen historischen Phasen des Standorts.
Casting, Schnitt und Filmmusik selbst ausprobieren
Neben wertvollen Originalexponaten setzt die „Traumfabrik“ auf interaktive Stationen. Besucherinnen und Besucher können eine Castingsituation erproben und ausprobieren, wie ein Film geschnitten wird. Weitere Angebote laden dazu ein, mit Zarah Leander zu singen oder gemeinsam mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg zu proben.

Die Stationen verdeutlichen, dass ein Film nicht allein bei den Dreharbeiten entsteht. Besetzung, Ausstattung, Bildmontage und Ton greifen ineinander, bevor eine Produktion ausgewertet werden kann. Wer die Ausstellung besucht, kann den Weg von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung daher sowohl anhand historischer Objekte als auch durch eigenes Ausprobieren nachvollziehen.
Eintritt, Öffnungszeiten und Schließtage
Veranstaltungsort ist das Filmmuseum Potsdam im Marstall, Breite Straße 1a, 14467 Potsdam. Die Dauerausstellung ist regulär dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zugänglich. Nach Angaben des Potsdamer Veranstaltungskalenders bleibt das Museum am 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie am 1. Januar geschlossen.
Für den Besuch sind 10 Euro beziehungsweise ermäßigt 6 Euro einzuplanen; das Museumsticket umfasst auch die Sonderausstellung. Tickets können online gebucht werden. Angaben zur Anreise oder Barrierefreiheit enthält der Veranstaltungseintrag nicht. Vor dem Besuch lässt sich über die Website des Filmmuseums prüfen, ob für den gewünschten Tag eine Onlinebuchung vorgenommen werden soll.
Quelle: Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender
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Quellenprüfung Quellennachweis
Termin, Veranstaltungsort, Eintritt und Öffnungszeiten wurden mit dem Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Potsdam abgeglichen.
- Der Kalendereintrag nennt das Filmmuseum Potsdam als Veranstaltungsort.
- Der reguläre Eintritt beträgt 10 Euro, der ermäßigte Eintritt 6 Euro.
- Die Öffnungszeiten sind mit Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr angegeben.
- Die veröffentlichten Schließtage wurden in die Besuchshinweise übernommen.
- Quelle
- Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender
- Umfang
- Potsdam
- Aktualisiert
- 2026-08-29 08:46
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