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Ein beleuchteter Ampelknopf bei Nacht, der ein Signal für Fußgänger anzeigt.

Warntag am 10. September: So bereiten Sie Ihr Handy vor

Von der KO66-Redaktion
Stand: 28. August 2026

Am 10. September 2026 werden in Deutschland gegen 11 Uhr verschiedene Warnsysteme getestet. Der bundesweite Probealarm bedeutet keine konkrete Gefahr. Haushalte sollten vorher ihre Mobiltelefone und die Warn-App NINA prüfen sowie Kinder und pflegebedürftige Angehörige auf das ungewohnt laute Signal vorbereiten.

So läuft der bundesweite Warntag ab

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beschreibt den Warntag als gemeinsame Erprobung der Warnmittel von Bund, Ländern und Kommunen. Die Probewarnung wird regelmäßig am zweiten Donnerstag im September gegen 11 Uhr ausgelöst.

Dabei können mehrere Kanäle gleichzeitig zum Einsatz kommen:

  • Cell Broadcast sendet die Warnmeldung an kompatible Mobiltelefone in den angesprochenen Funkzellen.
  • Die Warn-App NINA zeigt Meldungen für ausgewählte Warnorte und gegebenenfalls den aktuellen Standort an.
  • Sirenen können örtlich unterschiedliche Signale auslösen.
  • Radio, digitale Anzeigetafeln und weitere kommunale Warnmittel ergänzen die Verbreitung.

Nicht jedes Warnmittel steht in jeder Kommune zur Verfügung. Ein fehlendes Sirenensignal bedeutet deshalb nicht automatisch, dass der Test ausgefallen ist.

Warntag am 10. September: So bereiten Sie Ihr Handy vor

Diese Einstellungen sollten Sie vorher kontrollieren

Nehmen Sie sich einige Minuten für den Gerätecheck:

  1. Installieren Sie verfügbare Aktualisierungen für das Betriebssystem Ihres Smartphones.
  2. Prüfen Sie in den Mitteilungs- oder Notfallwarneinstellungen, ob behördliche Testwarnungen zugelassen sind. Bezeichnungen und Auswahlmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Gerät und Systemversion.
  3. Kontrollieren Sie in NINA die gespeicherten Warnorte und die Benachrichtigungsberechtigungen.
  4. Sorgen Sie dafür, dass das Mobiltelefon am Warntag eingeschaltet und nicht im Flugmodus ist.
  5. Erklären Sie Kindern sowie geräuschempfindlichen oder pflegebedürftigen Angehörigen, dass ein plötzliches, lautes Warnsignal ertönen kann.

Cell Broadcast benötigt keine separate Warn-App. Ob eine Meldung ankommt, hängt jedoch unter anderem von Gerätekompatibilität, Betriebssystem, Mobilfunkempfang und den verfügbaren Einstellungen ab.

Sirenen und Entwarnung unterscheiden sich örtlich

Kommunen können eigene Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge oder digitale Anzeigen in den Test einbeziehen. Auch Zeitpunkt und Form einer Entwarnung können lokal abweichen. Verbindliche Angaben finden Sie in den Mitteilungen Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises.

Bleibt eine erwartete Meldung aus, sollten Sie nach dem Test zunächst die Geräteeinstellungen und anschließend die örtlichen Hinweise prüfen. Während des Probealarms sind keine Notrufe erforderlich, solange keine tatsächliche Notlage vorliegt.

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

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