Die Europäische Fledermausnacht findet 2026 am 29. und 30. August statt. Familien können über die Veranstaltungssuche des NABU nach geführten Exkursionen in ihrer Nähe suchen. Wichtig sind feste Schuhe, wettergerechte Kleidung und ein respektvoller Abstand zu Tieren und Quartieren.
Batnight-Termin und regionale Veranstaltungen finden
Die internationale Batnight wird traditionell am letzten vollständigen Augustwochenende begangen. Der NABU bündelt Hinweise auf regionale Fledermausveranstaltungen in Deutschland. Je nach Ort gehören geführte Spaziergänge, fachkundige Erläuterungen oder Vorführungen mit Fledermausdetektoren zum Programm.
Bei der Auswahl sollten Eltern auf Treffpunkt, Beginn, Dauer, Barrierefreiheit und Altersempfehlung achten. Viele Fledermäuse werden erst in der Dämmerung aktiv. Ein später Beginn ist daher üblich, kann für jüngere Kinder aber zu anstrengend sein.
Am Veranstaltungstag sollten Familien die Angaben des jeweiligen Veranstalters erneut prüfen. Wetter, örtliche Bedingungen oder organisatorische Gründe können zu einer kurzfristigen Absage oder einem veränderten Treffpunkt führen. Eine bestimmte Fledermausart oder überhaupt eine Sichtung lässt sich nicht garantieren.
Ausrüstung für einen sicheren Abend in der Dämmerung
Für die meisten geführten Termine genügt eine einfache Grundausstattung:
- wettergerechte, möglichst unauffällige Kleidung
- feste Schuhe mit gutem Profil
- eine sparsam verwendete Taschenlampe
- etwas Wasser und bei Bedarf ein kleiner Regenschutz
- ein vollständig geladenes Mobiltelefon für organisatorische Rückfragen
Die Taschenlampe sollte auf den Weg gerichtet und nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Blitzlicht und direktes Anleuchten fliegender oder ruhender Fledermäuse sind zu vermeiden. Ein Fledermausdetektor kann die für Menschen nicht hörbaren Ultraschallrufe in hörbare Signale umwandeln; bei Führungen wird die Technik häufig erklärt.

Fledermäuse und ihre Quartiere nicht stören
Fledermäuse sind Wildtiere und dürfen nicht angefasst werden. Das gilt auch für Tiere, die erschöpft wirken oder am Boden sitzen. In einem solchen Fall sollten Kinder Abstand halten und Erwachsene die Leitung der Veranstaltung informieren.
Höhlen, Dachräume, Stollen und andere mögliche Quartiere sind keine frei zugänglichen Beobachtungsplätze. Eingänge dürfen nicht versperrt und gesperrte oder unübersichtliche Bereiche nicht betreten werden. Geführte Termine bieten die sicherere Möglichkeit, geeignete Beobachtungsorte kennenzulernen und gleichzeitig Regeln des Artenschutzes einzuhalten.
Leise Gespräche, langsame Bewegungen und ausreichend Abstand verbessern die Chance auf eine störungsarme Naturbeobachtung. Auch wenn keine Fledermaus sichtbar wird, können Rufe im Detektor oder Erläuterungen zu Jagdgebieten und Quartieren den Abend anschaulich machen.
Wetter- und Sicherheitscheck vor dem Aufbruch
Vor einer abendlichen Freiluftveranstaltung lohnt sich ein Blick auf die lokal aufgelösten Warnungen des Deutschen Wetterdienstes. Bei Gewitter, Sturm oder Starkregen sind die Hinweise des Veranstalters maßgeblich.
Familien sollten am vereinbarten Treffpunkt bleiben, Kinder in der Dunkelheit eng begleiten und ausgewiesene Wege nicht verlassen. So verbindet die Batnight Naturbeobachtung mit einem konkreten Beitrag zum Verständnis und Schutz heimischer Fledermäuse.
Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellen und Planungshinweise
Die Terminangaben und Beobachtungshinweise beruhen auf den Informationen des NABU; amtliche Wetterwarnungen stellt der Deutsche Wetterdienst bereit.
- Regionale Veranstaltung über die NABU-Suche auswählen
- Treffpunkt und Beginn am Veranstaltungstag bestätigen
- Lokale Wetterwarnungen vor dem Aufbruch kontrollieren
- Hinweise der jeweiligen Veranstaltungsleitung beachten
- Quelle
- NABU – Naturschutzbund Deutschland
- Umfang
- Deutschland
- Aktualisiert
- 2026-08-27 14:57
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